Fotoprojekt – Straßen

Ja ich habe mir ein neues Projekt überlegt ! Heute nenne ich mein Fotoprojekt Nr. 19 Straßen – ! Kompletter Beitrag „weiterlesen“ oder Beitragstitel anklicken !

Das Straßennetz wird grundsätzlich in verschiedene Kriterien unterteilt. Autobahn, Kraftfahrstraße, Fernstraßen,Bundesstraßen, Landstraßen, Kreisstraßen, Gemeindestraßen, Anliegerstraßen, sonstige öffentliche Straßen und Privatstraßen.

Geregelt wird alles über die Straßenverkehrsordnung ( StVO ) die 1934 entstanden ist und für die Teilnahme aller Fortbewegungsmittel und zu Fuß Gültigkeit hat Über  viele Jahre gab es natürlich immer wieder Neuerungen und Veränderungen. Für die Einhaltung dieser Verordnung wurden Verkehrszeichen eingeführt. Sie zeigen uns Verbote und Erlaubtes wie z.B. Vorfahrtsregeln, Geschwindigkeitsbeschränkungen, Park oder Überholverbote aber auch freie Fahrt und auf welcher Strasse wir uns befinden.

Straßen sind dafür gedacht uns von A – nach B zu bringen. Sie sind für unsere Logistik, Arbeit, Beruf , Wohlstand aber auch für unsere Freizeit von enormer Bedeutung.

Für den Bau, Unterhalt, Sicherheit ist in der Regel der Bund, die Bundesländer, oder die Gemeinden verantwortlich.

In Österreich z. B. ist die Verantwortung der Autobahnen an die Aktiengesellschaft ASFINAG übertragen worden. Diese finanziert sich über die Mautgebühren.

Straßen verursachen in uns aber auch negative Wahrnehmungen. Baustellen ohne Ende, Staus hauptsächlich in den frühen Morgen und Abendstunden, Berufsverkehr, Blitzgeräte, Kontrollen, Unfälle und ein wichtiger Aspekt natürlich der Klimaschutz. Trotzdem nutzen wir sie täglich in unserem Alltag !

Für mich persönlich ist der Spaßfaktor ( autofahren ) schon lange verlorengegangen. Ich bin ca. 20 Jahre ca. 40.000 km im Jahr unterwegs gewesen und merkte wie mich das „fahren“ immer mehr frustrierte. Grund für mich auch beruflich einen anderen Weg einzuschlagen.

Wir sind eines der wenigen Länder wo es auf Autobahnen noch kein Tempolimit gibt, sondern  eine Richtgeschwindigkeit von 130 km/h. Ungefähr ein Drittel der Autobahen sind aber trotzdem mit einer Höchstgeschwindigkeit versehen. In Deutschland sind die Autobahnen für PKW noch nicht mautpflichtig. Ferner gibt es Tunnels, Brücken und Viadukte für einen reibungslosen Verkehrsfluss. 

Autobahnen dürfen nur benutzt werden wenn die Kraftfahrzeuge eine Mindestgeschwindigkeit von 60 km/h überschreiten. Mit der Einführung der Schutzplanken ( Leitplanken) wurde in den 1960er Jahre begonnen.

Das größte Straßennetz befindet sich in den USA nämlich 6.59 Millionen Kilometer. An zweiter Stelle China mit 4.96 Millionen . Deutschland im Vergleich 0,63 Millionen Kilometer. Der Zustand der Straßen wird in Singapur mit der Note 1 vergeben, gefolgt von den Niederlande. Deutschland befindet sich auf Platz 22.Die längste Autobahn in Deutschland ist die A 7 . Sie beginnt an der Dänischen Grenze und verläuft bis zu Österreichischen Grenze mit rund 962 Kilometer. Im Jahr 2019 betrug die Länge aller Deutschen Autobahnen rund 13000 km. Die erste Autobahn in Deutschland war die heutige A 555 zwischen Köln und Bonn.

Noch eine Randbemerkung: Für das „Führen“ von Kraftfahrzeuge ist ein Führerschein erforderlich. Selbst für ein Mofa ist heute eine Fahrerlaubnis erforderlich . Fahrzeuge werden unterteilt in verschiedene Klassen und Fahrzeuge wie z. B. LKW, Motorrad oder auch Omnibusse (Personenbeförderungsschein ) . Der erste für ganz Deutschland gültige Autoführerschein wurde im Jahr 1909 ausgestellt. 

Für Verkehrssünder ( also Verstöße im Strassenverkehr ) gibt es das Bundes -Kraftfahrtsamt. Hier werden größere Vergehen im Strassenverkehr registriert durch ein Punktesystem das im schlimmsten Falle zum Entzug der Fahrerlaubnis führen kann. Für kleine oder mittlere Vergehen werden „Bußgelder“ fällig lt. StVO)

Man könnte hier noch unendlich fortfahren was die Straßen betrifft.

Nachdem es aber um Fotos geht möchte ich hier aus meinem Repertoire einige zeigen die von der Auswahl recht unterschiedlich sind und von verschiedenen Länder stammen.

So jetzt genug über Straßen ! Die Regeln sind allen bekannt und ich würde mich freuen, wenn hier wieder fleißig  mitgemacht wird. 

Zum vergrößern Fotos anklicken ! 

96 Kommentare zu „Fotoprojekt – Straßen

  1. Die Aufnahmen ganz besonders in der Vielfalt der verschiedenen Strassen, gefallen mir sehr, lieber Manni. Zu diesen Thema sollte ich aber wirklich auch eine Menge Bilder finden. Mein Beitrag kommt also bestimmt.
    Liebe Gruesse,
    Pit

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      1. Aber natuerlich ohne Druck und Stress, lieber Manni. Ich denke sogar daran ein paar Neben-/Wohnstrassen hier in Fredericksburg zu fotografieren – was ich schon lange wollte – weil diese NEBENstrassen in Deutschland fuer eine Bundesstrasse ausreichen wuerden. 😉

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  2. Deine Bilder der Straße gefallen mir sehr gut und man sieht, wie vielfältig Strassenbilder sein können. Danke auch für den passenden, interessanten Text dazu. In meinem Archiv werde ich keine Strassen finden. Aber vielleicht werde ich irgend wann auch eine Strasse fotografieren. Dein Blog hat mir den Anreiz gegeben.
    Viele Grüße Traudl

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  3. Da hast du ja ein interessantes Projekt ausgesucht und ich bin gespannt, was für Strassen wir da alle zu sehen bekommen werden!
    Deine Strassen sind ja interessant und imposant und teilweise sehr schwindelerregend!
    Mal schauen, was ich dazu finde!
    Viele Grüsse
    Christa

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    1. Danke Roland ! Hat ein bisschen gedauert, habe ich aber auch angekündigt. Strassen fotografiert nicht jeder aber sie können interessante Motive sein. Ich denke schon dass du was findest , der wo schon in den USA oder Kanada glaub herumgegondelt ist. Die geraden Strassen bis zum Horizont in den USA das wäre Motive aber Hallo !!! LG Manni

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    1. das denke ich mir, wenn man die gleichen schon mal gefahren ist.
      Die in Fuerteventura sind aber auch wirklich toll zu fahren, wie auf einem Teppich !
      Was Frankreich betrifft oh je ich bin noch nie eine Autobahn gefahren, nein das stimmt nicht, einmal bisher !! LG Manni

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      1. In Frankreich sind die Autobahnen top in Schuss, da die privat sind. Nicht der Staat zahlt die Instandhaltung, sondern jeder Autofahrer, der sie benutzt. Wir haben in drei Wochen mit dem WoMo über 300 Euro verprasst, waren aber total begeistert von den leeren Straßen. Viele fahren übers Land, um zu sparen. Da gibt es keine Spurrillen, kein Fleckenteppich oder alte Strecken. Manchmal waren wir fast alleine unterwegs. Nirgends sind wir entspannter gefahren, aber Limit 130, bei Nässe 110. Ich weiß, dass du anders denkst, aber ich wäre hier auch dafür, denn so fließt der Verkehr immer schön dahin und es gibt keine Drängler mit schnellen Autos, die unbedingt vorbei müssen, weil sie es ja auch dürfen.
        Wird bei uns nie kommen, obwohl ALLE um uns herum das durchgesetzt haben, bei uns bestimmt die Autoindustrie wo es langgeht! LG Sigrid

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      2. du ich habe nichts gegen Tempolimit. Man könnte versuchen es auch Uhrzeit bezogen einzuführen z.b. bis 20 Uhr Abends bis 6.Uhr ! Warum sollte sowas nicht gehen ?
        Ich gebe dir aber Recht was die Autoindustrie betrifft aber nicht nur diese ! Die Konzerne und Großindustrie allgemein !
        300 Euro Maut für 3 Wochen ist aber schon eine Menge Geld.
        Wir schaffen es ja nicht mal eine einzuführen und blamieren uns in Europa, haben aber vermutlich zig Millionen ausgegeben für Berater ect.
        LG Manni

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      3. Ja, der doofe Scheuerle hat da hunderte Millionen zum Fenster rausgeschmissen und musste nicht mal abtreten. Regt sich aber z.B. über ungenaue Angaben im Lebenslauf von Baerbock auf. Das kostet den Steuerzahler Null….
        Die Maut war so teuer, weil WoMos viel teurer sind als PkW. Und wir sind bis in die Bretagne gefahren, äußerster Westen und zurück übers Loiretal. In der Bretagne gibt es aber keine Maut, das haben diese Gallier abgelehnt. Die sind ziemlich rebellisch 😂

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  4. Toll, dass du wieder ein Projekt veranstaltest. Eine herrliche Sammlung und ein sehr informativer und kurzweiliger Text. Mit Straßen hab ich es nicht so, fotografiere lieber Wanderwege. Aber mal schauen, was ich finde.
    LG
    Inga

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  5. Hallo Manni, ein schöner Bericht und was du für tolle Straßenbilder gesammelt hast. Einfach super. Noch macht mir das fahren Spass (ich lass auch ungern jemand anders ans Steuer 😉 da fühl ich mich einfach sicherer. Ja für Tempo 130 km/h wäre ich auch. Da verstehe ich auch den ADAC nicht der sich so sehr dagegen sperrt. Mindestens die Hälfte der ADAC Mitglieder ist zwischenzeitlich wegen Klimaschutz und Sicherheit ohnehin für ein Tempolimit. Liebe Grüße

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    1. Erstmal Danke für das Kompliment !
      Ich bin früher auch sehr gerne gefahren aber heute macht es mir keinen Spaß mehr ! Gut im letzten Jahr nicht einmal im Stau gestanden wegen Corona Zeiten – Homeoffice- Schulschließungen ect. Das wirkte sich natürlich auch auf den Verkehr aus. Die Staus werden aber wieder kommen da bin ich mir sicher !
      Was das Tempolimit angeht bin ich im Großen und Ganzen schon auch deiner Meinung. Ich persönlich würde nicht 130 wählen sondern 140 km/h. Die 130 haben sich so eingebürgert in Europa.
      Ich bin mir sicher, aber die Höchstgeschwindigkeit wird kommen genauso wie die Maut für PKW !
      Wünsche dir gute Zeit und viel Spaß mit neuen Wohnmobiltouren ! LG Manni

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    1. Wenn mir vor Jahren jemand gesagt hätte ich würde Straßen fotografieren hätte ich es nicht geglaubt. Ja die Interessen und Motive ändern sich im Laufe der Zeit und man ist auch der Suche nach „Neuem“ ! Danke Sigrid und alles Gute Manni

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  6. Jo mei, gerade sehe ich das und ich glaube ich mache da auch mit, Straßen habe ich doch einige auch von Amerika.
    Ach ist das schöööön.
    Jetzt kann ich auch bei dir kdommentieren.
    Klappt.
    Liebe Grüße Eva, die Bilder sind aber auch klasse.

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      1. Jetzt bin ich es nochmals, ja, das Bild von der Autobahn beim Aichelberg, das erinnert mich an unsere Radtour auf den Aichelberg am letzten Mittwoch.
        Guck mal bei mir rein, dann kannst du das erleben. Ich hätte noch eine Strße aber da warte ich dann noch.
        Lieben Gruß Eva

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    1. Also vielen lieben Dank für die Teilnahme. Ich habe auf den Beitrag kommentiert. Bin gespannt ob das überhaupt funktioniert. Normalerweise kann ich bei dir nicht kommentieren da klappt einfach nicht.
      Ich habe auch auf dem Beitrag der Radtour kommentieren wollen, funktionierte auch nicht ! LG Manni

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      1. Die Weite Amerikas und die Highways haben wir in unserer mehr als dreiwoechigen Reise nach Kalifornien und zurueck echt genossen – selbst bei den Entfernungen hier. Insgesamt waren es ueber 4200 Meilen, aber auf den Highways faehrt es sich bequem, ganz besonders in unserem neuen Truck.
        „Autobahnen dürfen nur benutzt werden wenn die Kraftfahrzeuge eine Mindestgeschwindigkeit von 60 km/h überschreiten.“
        Ob es eine derartige Regelung – grundsaetzlich – auch hier gibt, das weiss ich nicht. Schilder mit einer Mindestgeschwindigkeit habe ich aber schon gesehen. Und was mich immer wieder ueberrascht: manchmal duerfen auch Radfahrer die Interstates benutzen. Das mutet einen schon seltsam an.
        Prima Bilder in Deinem Beitrag, lieber Manni, und echt interessante Informationen.
        Liebe Gruesse,
        Pit

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      2. Kann mich nur nochmals bedanken für deine tollen Strassenfotos. In meinem Beitrag habe ich ja die Mindestgeschwindigkeiten auf deutschen Autobahnen erwähnt. Radfahrer gehen natürlich gar nicht !
        Also vielen Dank fürs mitmachen !! LG Manni
        ps: 4200 Meilen ist natürlich eine ganz schöne Strecke . Da sind über 6000 km. Wow da warst du mal richtig viel unterwegs !!

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  7. Lieber Manni,
    da wir immer noch nicht fliegen wollen, Mary aber nach fast zwei Jahren doch einmal ihre in Kalifornien lebenden Kinder sehen wollte, blieb uns nicht Anderes uebrig als mit dem Auto zu fahren – eine gute Gelegenheit, den neuen Truck einzufahren.
    Das mit den Hoechstgeschwindigkeiten ist hierzulande so eine Sache – ziemlich unsinnig gehandhabt, finde ich. Die Regelungen unterscheiden sich von Bundsstaat zu Bundesstaat, und – zumindest bei uns hier in Texas – sogar noch von County zu County. So kann es passieren, dass man bei absolut gleichen Strassenverhaeltnissen auf einmal eine neue Hoechstgeschwindigkeit hat. Texas hat dabei meiner Meinung nach die unsinnigsten/gefaehrlichsten. Wir haben es einmal ganz deutlich gemerkt, als wir von Oklahoma nach Texas hinein kamen: in Oklahoma 55 Meilen pro Stunde, in Texas, auf derselben schmalen zweispurigen und sehr kurvenreichen Strecke 75!
    Absolut ohne Geschwindigkeitsbeschraenkung gibt es in den gesamten USA meines Wissens keine Autobahn. Das Hoechste sind 80 Meilen pro Stunde. Das macht das Fahren sehr angenehm, finde ich. Uebrigens: die 80 Meilen fahren wir so gut wie nie. Hoechstens einmal fur ganz kurz in Ausnahmefaellen. Unser normales Tempo sind maximal 70.
    Liebe Gruesse,
    Pit

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    1. Danke Pit für die Aufklärung was die Geschwindigkeiten betrifft ! 70 Meilen entspricht so ungefähr 115 km. Kann ich schlecht einschätzen aber auf unseren Autobahnen bist du mit 115 schon fast ein Hindernis !
      Ich würde eine Höchstgeschwindkeit bei uns mit 140 km begrüßen. Mehr lässt der Verkehr auf Grund der Dichte eh nicht mehr zu. Gut bei Nacht kann man schon mal schneller fahren. Es ist natürlich auch ein Unterschied ob man 2 oder 3 spurig unterwegs ist. Ich denke hier wird auch dies in den nächsten Jahren kommen wobei die Politk ja auf 130 km sich festgelegt hat. Viele Strecken sind eh schon mit einem Tempolimit versehen !
      Das die Frau die Kinder mal wieder sehen möchte ich völlig verständlich und da nimmt man schon mal längere Strecken in Kauf. Da gab es nach so langer Zeit sicherlich viel zu erzählen !
      Also danke nochmals für die ausführlichen Kommentar ! LG Manni

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      1. Gern geschehen, lieber Manni. Das Fahren hierzulande auf den (grossen) Highways ist deutlich entspannter als auf den Autobahnen in Deutschland. Das liegt zum Einen daran, dass es nur sehr geringe Geschwindigkeitsunterschiede zwischen den Verkehrsteilnehmern – auch die dicken „Brummis“ [„18-Wheeler“] fahren ja Geschwindigkeiten von 70 oder mehr Meilen – gibt, zum Anderen aber auch daran, dass wegen der duennen Besiedlung der USA das Verkehrsaufkommen – ausser in den Ballungsgebieten – (sehr) gering ist.
        Ich sage zum Langstreckenfahren hier immer: man faehrt auf den Highway,geht auf 70 Meilen, schaltet den Tempomat ein, und muss dann nur noch aufpassen, dass man nicht einschlaeft. 😉
        Lieber Gruesse,
        Pit

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      2. Das einschlafen halte ich für sehr gefährlich. Bei uns kam gestern ein Beitrag im Fernsehen über den sogenannten „Sekundenschlaf“ , vorallem in den frühen Morgen und Abendstunden. Gehen in der Regel im „schlimm “ aus , egal ob Autobahnen oder Landstrassen.
        Krass wenn Brummifahrer dann auf das Stauende auffahren !

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      3. Das mit dem Einschlafen ist ein Grund [ausser dem „ganz natuerlichen“ 😉 ], weswegen Mary und ich auf langen Strecken immer nach etwas 2 Stunden eine Pause einlegen. Und wir wechseln uns am Steuer auch immer ab sobald einer von uns Muedigkeit verspuert.
        Auffahrunfaelle (von LKWs) sind hier, wenn ich es richtig mitbekomme, seltener als in Deutschland, und das, obwohl es m.W. weniger Vorschriften/Kontrollen der Lenkzeit gibt. Die Fahrer der 18’Wheelers fahen sozusagen im Akkord, weil sie nur nach gefahrenen Meilen bezahlt werden, und das zu mir absolut unbegreiflichen Tarifen: 50ct pro Meile sind das Normale. Wie sie da auf einen Lohn kommen sollen, von dem sie leben – und ggf. auch eine Familie unyerhalten koennen – das ist mir schleierhaft.

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      4. ich kann nicht beurteilen wieviel man im Monat verdienen muss um über die Runden zu kommen und eine Familie ernähren zu können. Dafür kenne ich die Mietpreise z. B. nicht !
        Wenn ich mal den Schnitt nehme von mindestens 2000.- Euro netto im Monat hier in Deutschland muss er in den USA 2360 Dollar verdienen. Das entspricht eine täglichen Fahrleistung von rund 400 km. Hoffe meine Rechnung geht so auf und ist richtig. Habe mit 20 Arbeitstagen im Monat gerechnet

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      5. Lieber Manni,
        ich glaube, Du kannst besser rechnen als ich. 😉
        Aber im Ernst: ich habe gerade einmal gegoogelt: wenn ich den Zahlen [National Transport Institute 2019] trauen kann, war in 2019 der Durchschnittslohn fuer einen Trucker brutto $60.000. Das ist schon relativ ordentlich – im Prinzip. Wie es dabei aber mit der sozialen Absicherung [Krankenversicherung etc.] aussieht entsieht sich meiner Kenntnis.
        Liebe Gruesse,
        Pit

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      6. Leider habe ich nicht genug Informationen, lieber Manni – weder ueber den Nettolohn noch darueber, ob diese Zahl wirklich stimmt. Sie kommt mir naemlich reichlich hoch vor.

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  8. Lieber Manni,
    im Augenblick bin ich dabei, Marys Fotos von unserer Reise nach Kalifornien zu sichten, und da ist mir Eines in die Haende gefallen, dass sich auch fuer Dein Fotoprojekt „Strassen“ eignet, von der „Verschoenerung“ der Landschaft durch die Werbetafeln [„Billboards“]am Rande der Highways.
    Hier ist der Link:

    Photoproject #19: Streets


    Liebe Gruesse,
    Pit

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    1. danke Pit für diese Info ! Ob das Sinn macht oder nicht kann ich mir kein Urteil erlauben weil wir kennen das ja nicht. Bei uns sind das eben offizielle Landstrassen die an der Autobahn entlang gehen. Zwar nicht direkt daneben aber doch in der Nähe.
      Kann mir aber vorstellen dass dies mit den Ausfahrten ein Problem ist !
      Das mit den Querrillen finde ich ganz gut und denke mir man reduziert auch die Geschwindigkeit. Also danke für diese Info

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  9. Lieber Manni,
    es macht in gewisser Weise schon Sinn, weil man so eine Menge Ein- und Ausfahrten spart. Aber wenn diese „Frontage Roads“ zweispurig sind und dann auch Verkehr in Gegenrichtung zur Autobahn haben, dann kann das schon sehr irritierend sein, vor Allem des Nachts. Es braucht – wie Manches Andere – eben viel Gewoehnung.
    Liebe Gruesse,
    Pit

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    1. ja das stimmt, stelle ich mir auch als problematisch vor bei Nacht ! Man denkt vermutlich öfters an einen Geisterfahrer. Das mit den Ausfahrten ist bei uns hier in Deutschland schon extrem. Alle paar Kilometer gibt es eine.
      In Italien z. B. kannst du 30 oder 40 Kilometer fahren bis zur nächsten Ausfahrt. Ärgerlich also wenn du eine verpasst ! Diese sind ja Mautpflichtig und du bezahlst beim abfahren an einer Mautstelle. Wenn die soviel Abfahrten hätten wie hier in Deutschland müssten die genauso viele Mautstellen bauen.

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  10. Lieber Manni,
    ich bin natuerlich schon lange hierzulande unterwegs, aber Sorgen macht mir – und uebrigens Mary auch – das System immer noch. Ich habe noch ganz deutlich unseren gerade vergangenen Aufenthalt in Pecos in Westtexas in Erinnerung, auf der Rueckfahrt von Kalifornien. Da waren wir vom Motel aus [die liegen ja fast immer ausserhalb] eben auf einer Frontage-Road in die Stadt unterwegs, zum Abendessen, und es gab so eine Ein- bzw. Ausfahrt alle paar hundert Meter. Da musste man hoellisch aufpassen, wer denn nun Vorfahrt hatte, und trotzdem blieb immer noch ein sehr ungutes Gefuehl.
    Apropos Geisterfahrer: vor Allem des Nachts bin ich mir dann, wenn ich rechts won mir entgegenkommende Scheinwerfer sehe, gar nicht mehr sicher, ob ich der Geisterfahrer bin.
    Mautpflichtige Autobahnen gibt es hier zwar auch, aber bisher haben wir noch nie eine benutzt. Unser Google Maps ist so eingestellt, dass es sie von vornherein bei der Routenplanung ausschliesst.
    Liebe Gruesse,
    Pit

    Gefällt 1 Person

    1. ja wahrscheinlich muss man das selber mal gesehen haben um es beurteilen zu können. Schreiben kann man hier natürlich viel, aber die Realität ist oft eine andere. Ich denke es kommt auch auf die Menge des Verkehrs an ! Desweiteren könnte ich mir vorstellen das die Scheinwerfer auch blenden !
      Egal , ich komme nicht in den Genuss es probieren zu können und vieles ist auch einfach Gewohnheit
      LG Manni

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      1. Klar, man gewoehnt sich dran. Aber mir geht es nicht aus den Knochen, sozusagen, dass ich eben 60 Jahre lang an Verkehr in Deutschland gewoehnt war. Das praegt. Manches ist eben im Unterbewusstsein so fest verwurzelt, dass es sogar jetzt noch gelegentlich zum Vorschein kommt,, z.B. das „recht-vor-links System, das hierzulande voellig unbekannt ist. Es kann selbst jetzt noch vorkommen, dass ich langsamer fahre, wenn eine Strasse von rechts quert und ich eben kein Zeichen habe, dass ich auf einer vorfahrtberechtigten Strasse bin. Mary hat dann immer Angst, dass uns jemand hinten auffaehrt.

        Gefällt 1 Person

      2. In England zu fahren hat mir – zumindest was den Linksverkehr angeht – nie Probleme gemacht. Aus einem ganz einfachen Grund: es fahren ja alle Anderen auch links. Klingt banal ist aber so. Ich habe nur einmal die falsche Strassenseite erwischt: das war in stockdunkler Nacht, als ich von einem Feldweg mit einer 180-Grad Kurve auf die Landstrasse eingebogen bin, und eben kein anderer Wagen unterwegs war, an dem ich mich orientieren konnte.
        Was mir eher Probleme gemacht hat, nachdem ich zuerst oft mit dem eigenen PKW da war: ein Leihwagen. Damit habe ich manchmal den Abstand zum Bordstein falsch eingeschaetzt und diesen mit den Felgen touchiert. Und bei Handschaltung – ich war natuerlich an die rechte Hand fuer den Schalthebel gewohnt – hbe ich oft in die Ablage in der Fahrertuere gegriffen.

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