Wie bei mir aus einem Hobby eine Leidenschaft wurde !

Heute ich möchte ganz einfach was schreiben was mein halbes Leben beinflusst hat ! Die Bilderanzahl hält sich auch im Rahmen !

Ich bin kein großer Textschreiber sondern beschränke mich in der Regel immer auf das was ich sehe und das sind Bilder oder Fotos !

Als Teenager hatte ich mit der Bergwelt nichts am Hut. Im Alter von 17-20 Jahren hatte ich andere Interessen ! Autos, Kneipen, Diskotheken , Rockmusik und jede Menge Bekanntschaften. Das änderte sich mit Anfang 20. Aber von vorne !

Ich war mit Anfang 20 in einer Clique und bei einem Freitagabendstreffen hatte einer die Idee ! Lass uns mal ein Wochenende eine Bergtour machen mit Hüttenübernachtung ! Cooler Vorschlag, also haben wir für uns eine geeignete Tour gesucht und wurden fündig. Es ging auf die Anhalter Hütte im Lechtal ! Nach einem gelungenen Aufstieg und einem Hüttenabend waren wir alle begeistert.

Fazit: Es sollte nicht die letzte sein ! Ausrüstung wurde gekauft wie Schlafsack, gute Bergschuhe, Rucksack und alles was man so braucht.

Es war der Anfang vieler Bergtouren und mich hat es voll erwischt ! Der Spaßfaktor stand trotz der Anstrengungen im Vordergrund und ja ich entdeckte bei mir die Faszination der Alpen .

Nach 1 oder 2 Jahren ist weiß das nicht mehr so genau ließ bei manchen die Begeisterung nach, es folgten private Veränderungen, es wurde zum Teil geheiratet und zum Teil sogar Familienplanungen beschlossen. Bei vielen war die Berglust gestillt, bei mir nicht ! Die Clique löste ich mehr und mehr auf . Auch bei mir gab es private Veränderungen aber die Leidenschaft stoppte nicht, sondern sie ging weiter !

Auf dem Paternkofel in den Sextner Dolomiten ! Rechts meine Wenigkeit

Viele Touren habe ich dann alleine gemacht und ja auch ohne Begleitung hat es mir Spaß gemacht. Durch einen Arbeitgeberwechsel hatte ich das Glück 2 Kollegen kennenzulernen die tickten ähnlich wie ich und mit ihnen hatte ich neue Partner gefunden. Wir waren teilweise zu zweit aber auch zu dritt unterwegs.

Es folgten Wochenendtouren und sogar 1-wöchige Urlaube in den Dolomiten unter Männer !

Da entdeckte ich auch die Klettersteige und war begeistert. Ein Klettersteig hat einen bestimmten Kick, schwindelnde Höhen, tiefe Abgründe und du stehst nur gesichert auf einem Eisenhaken oder einer Leiter ! Viele Stunden wurden verbracht mit Tourenplanungen die zu uns passten. Die Berge gingen dann schon in Richtung 3000 m. Das alleine reichte mir nicht mehr ! In einem Jahr spielte ich sogar mit dem Gedanken mir eine kleine Hütte zu pachten oder zu kaufen ! Eine Idee die natürlich sich nicht umsetzen ließ, aber allein schon der Gedanke war vorhanden.

Ich war zu der Zeit im Vertriebsaussendienst in einer Logistikfirma tätig und konnte mir meine Arbeitszeit selbst einteilen. Es ging soweit dass ich meine Termin nach der Wettervorhersage plante. Bei Sonne – Bergtour , bei Regen – Kundentermine. Ja ich konnte das miteinander verbinden ohne den Beruf natürlich zu vernachlässigen.  Das ganze ging über ca. 10 Jahre !

Auf dem Widderstein
Allgäuer Alpen

Dann kam ein weiterer Arbeitgeberwechsel ( auch Aussendienst ) und da hatte ich kein Glück was Kollegen und die Lust auf Bergtouren betrifft.

Urlaube in Südtirol mit der Familie konnte ich mir ohne Bergtouren nicht vorstellen, ich hatte sie vor der Haustüre ! Also morgens mehrmals um 4 Uhr aufgestanden in der Ferienwohnung und eine Tour gemacht. Nachmittags die Familie im Freibad oder am Badesee getroffen. Ich muss dazu sagen dass meine Frau mit den Bergen absolut nichts im Sinn hat, aber sie hat meine Leidenschaft akzeptiert und wir haben oft Kompromisse geschlossen. Sie hatte für mich Verständnis !

Durch Zufall habe ich privat  einen Freund kennengelernt der absolut meine Leidenschaft teilte. Mit ihm war ich die letzten 15 Jahre unterwegs . Er war immer dabei so oft es möglich war.

Dann kam ein Wochenende im Kaisergebirge bei Kufstein wo ich an einem Gipfel merkte dass was nicht mit mir stimmte. Ich hatte Schmerzen im Rücken und konnte kaum noch gehen und das auf 2500 m Höhe. Der Abstieg bis zur nächsten Hütte war für mich die Hölle, auch ohne Rucksack , den hat mein Partner mitgetragen ! Dort angekommen ( es war die Gaudeamushütte) ging nichts mehr ! Wir saßen im Aussenbereich auf einer Bierbank und kamen mit einem Ehepaar aus Düsseldorf ins Gespräch. Sie merkten sofort dass bei mir was nicht in Ordnung war.  Mein Problem erzählt und das Paar hatte das Auto kurz unterhalb der Hütte geparkt. Ohne zu zögern wurde das Auto geholt und die haben uns dann ins Tal gefahren wo meine Auto auf einem Parkplatz stand. Ich bin dann selber noch nach Hause gefahren und am nächsten Morgen nicht mehr aus dem Bett gekommen.

Das Resulatat  war ein diagnostizierter Bandscheibenvorfall ! Somit waren alle weiteren Tourenplanungen erledigt in diesem Jahr.

Ab diesem Zeitpunkt war die Angst mein ständiger Begleiter bei folgenden Touren. Was ist wenn dir das wieder passiert?  Ich entschied mich künftig die Auf-und Abstiege mit Seilbahnen zu absolvieren und eben Höhenwanderungen durchzuführen. Zur Not hätte ich mit der Gondel ins Tal fahren können. Ja diese Gedanken gingen mir pausenlos durch den Kopf !

Ich hatte immer einen Traum, einmal auf 4000 m zu stehen, dieses wird aber ein Traum bleiben. Warum ? Das hatte erstmal den Grund dass die nötige Begleitung fehlte. Selbst zu zweit wie wir es ja waren, ist es zu gefährlich Gletschertouren zu machen da bei einem Spaltensturz der andere nicht in der Lage ist den gestürzten zu halten bzw. zu bergen. Gletscher sollte man immer in kleinen Seilschaften begehen. Ja ich hatte Angst vor dem Risiko und Berge mit 4000 m Höhe . Durch die Teilnahme an  einer Hochtourengruppe des Deutschen Alpenvereins kam ich dann doch auf knapp 3700 m. 300 Höhenmeter was soll s ! In Summe nicht viel aber mein Ziel wurde verfehlt.

Dann vor vielleicht 2 Jahren kam der Moment wo ich merkte dass das Interesse streßbedingt nachgelassen hat. Jede Bergtour bedeutet Anfahrt von mind. 2-3 Stunden, dann eine Gehzeit von 7oder 8 Std. und dann wieder Abreise 2-3 std. Die Berge liegen nun auch nicht gerade bei mir vor der Haustüre !

Das Verkehrsaufkommen nimmt stetig zu und staufrei in die Alpen zu fahren ist heute fast unmöglich. Erschwert hat das Ganze, dass ich beruflich im Jahr ca. 30.000 km unterwegs war und das Autofahren auch keinen Spaß mehr machte .Es wurde mir einfach alles zuviel . Letztes Jahr kam ja noch ein weiteres gesundheitliches Problem hinzu. Eine OP am linken vorderen Fussballen. Das ist nun wirklich auch nicht geeignet Bergtouren zu unternehmen.

Auf dem Hochvogel Allgäuer Alpen ! der hintere bin ich !

Ich kürze das  jetzt ab und ja seit 2 Jahren habe ich keine Tour mehr gemacht. Ich bin  manchmal schon ein bisschen wehmütig wenn ich Fotos oder Filme meiner Bergtouren anschaue. Da kommt doch manches wieder hoch. Mich begeistern heute noch Gipfel wenn ich durch die Alpen fahre und denke oft an die tollen Momente, die tollen Hütten, die Gipfelkreuze, die Ruhe und die Sorgen blieben einfach im Tal ! Das hat mich fasziniert. Letztes Jahr eine Talwanderung ( ja richtig Talwanderung) in Oberstdorf gemacht und es war super schön die Berge um sich zu haben und bei vielen ging der Blick nach oben und ja da oben stand ich auch schon !!!

Jede Bergtour und jede Hütte wurde von mir dokumentiert und es sind doch über 100 Gipfel und über 120 Berghütten geworden die ich besucht habe und darauf bin ich stolz !

Alles schön gepflegt mit Gipfelnamen, Höhe, gelaufene Höhenmeter, jede Hütte ob mit oder ohne Übernachtung und nicht lachen, ich habe sogar die Bewirtungsbelege teilweise aufbewahrt. Der Hüttenstempel auf einer Postkarte war obligatorisch ! Bis auf mein Problem am Wilden Kaiser verliefen alle Touren ohne Vorkommnisse. Ja ich hatte immer Glück

Keine unangenehme Sitiuation und es wurde nie eine Tour abgebrochen. Ein Schlafsack musste dran glauben ( ich kam morgens nicht mehr aus dem Schlafsack weil der Reisverschluss sich am Stoff verklemmte in Höhe der Schulter. Eine echte Herausforderung in dieser Sitiuation aus einem Schlafsack zu kommen. Ein kräftiger Ruck und ich war raus, der Schlafsack aber auch nicht mehr zu gebrauchen.  Auf der Drei Zinnen Hütte ist  mir bei einer Übernachtung der Lattenrost zusammengebrochen ! Sitiuation  die man nicht vergisst ! Leider habe ich zu dieser Leidenschaft sehr wenig Bildmaterial. Damals habe ich alles auf Filme festgehalten und mir auf CD s   brennen lassen. Ich könnte vermutlich tausende Fotos zeigen ! Schade, man hätte zu der Zeit weiter denken müssen ! Die gezeigten Fotos sind abfotografierte Papierbilder. Die Qualität lässt zu wünschen übrig aber für mich sind die enorm wichtig !

So ist aus einem Hobby eine Leidenschaft geworden. Diejenigen die diesen Beitrag gelesen haben , werden mich verstehen und vielleicht hat ja der ein oder andere ähnliches zu berichten und das kann natürlich jedes Hobby sein dem er verfallen ist. Wie sagt man so schön “ man kann für was brennen“ !

Nachdem das mit den Alpen doch nachgelassen hat und meine Frau immer ans Meer wollte habe ich einen Kompromiss geschlossen ! Einmal Urlaub am Meer und einmal im Gebirge ! Wir entschieden uns für Griechenland. Ich war super begeistert und merkte „ja das Meer, das hat auch was“ ! Ich kann am Strand stundenlang ins Wasser schauen und relaxen und es wird nicht langweilig ! So entwickelte sich bei mir eine zweite Leidenschaft , nämlich Griechenland ! Das hat nun überhaupt nichts mit den Alpen zu tun aber dieses Land und die griechischen Inseln haben bei mir starkes Interesse ausgelöst und es wurde zu meinem Lieblingsland war den Strandurlaub betrifft. Die Interessen gingen auf einmal weit auseinander !

ps: Mein Freund mit dem ich 15 Jahre unterwegs war ist was den Bergsport betrifft immer noch sehr aktiv. Es freut mich für ihn und oft sind die Touren unser Gesprächsthema. Leider hat er keinen passenden Partner gefunden der dieses Interesse teilt. Ich kann und will es nicht mehr !!!

Danke fürs Lesen !!! Manni

35 Kommentare zu „Wie bei mir aus einem Hobby eine Leidenschaft wurde !

  1. Das erinnert mich an meine Eltern. Papa wollte immer in die Berge, Mama sehnte sich an Meer. Meist landeten wir in den Bergen. Im Teeniealter habe ich die Bergtouren teils verflucht. Heute finde ich sie toll. Der Grundstein wurde gelegt.

    Ein interessanter, persönlicher Bericht von dir. Zum Glück hast du dir schon viele Träume erfüllt.

    Liebe Grüße

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  2. Wunderbare Geschichte und Glückwünsche zum Aufstieg auf 100 Gipfel und zum Besuch von mehr als 120 Berghütten. Die Alpen sind ein wunderbarer Spielplatz für Wanderer und Bergsteiger. Von meiner frühen Kindheit bis vor einigen Jahren war ich dort auch jeden Sommer zu finden. Die Schweiz, Österreich und einige Orte in den französischen Alpen standen auf meinem Programm. Einige der Namen in deiner Geschichte sind mir sehr vertraut 🙂 Danke fürs Teilen Manni.

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    1. Vielen lieben Dank für das KOmpliment und ja es war mal ein Beitrag der anderen Art !!!
      toll dass es auch dich in die Alpen gezogen hat. Die Schweiz und Frankreich habe ich immer vermieden, die waren mir einfach zu teuer und die Anreisewege doch zu lang. Hätte ich mir einen 4000 er vorgenommen ( gibt es ja nur dort ) wäre mir nichts anderes übriggeblieben !!! Danke fürs lesen !!!

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  3. Schöne Geschichte mein lieber Manni, schön, dass du uns auf deiner Zeitreise mitgenommen hast. Ja, die Berge haben mich auch schon immer fasziniert, aber selber hochsteigen konnte ich nie. Ersten war das Geld für solche Urlaube in meiner Jugend nicht vorhanden und zweitens war für mich als „Frankfurter Bub“, war die Anreise einfach zu weit.
    Liebe Grüße
    Roland

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    1. ja ich wollte mal was schreiben über die Mannisfotobude !!!
      Klar ich hatte gegenüber Frankfurt Vorteile was die Entfernung betrifft und da klappt das nicht an einem Tag ! Hier muss man schon mehrere Tage dafür Urlaub verplanen und richtig dann geht das auch ins Geld !
      Schön dass du meine Geschichte gelesen hast !!! LG Manni

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  4. Liebe Kasia, das freut mich jetzt und ja ich habe das schreiben nicht verlernt ! War selbst überrascht wie gut es von der Hand ging !

    Ich glaube schon dass du mich verstanden hast und das mit dem Motorradfahren ist ein sehr gutes Beispiel. Ich kann mir gut vorstellen auch danach süchtig zu werden. Es gibt Unmengen von Sportarten wo ich mir das vorstellen kann z. B. Fallschirmspringen, oder Drachen und Gleitschirmfliegen oder die Verrückten des Freeclimbing nur um ein paar Beispiele aufzuführen. Auf einmal wird man durch ein Ereignis ausgebremst und damit muss man leben ! Ich habe mind. 50 % meiner Freizeit in weit über 40 Jahren damit verbracht dieser Leidenschaft nachzugehen und es sollte ganz einfach reichen !
    Wie ich aber geschrieben habe, vergessen habe ich sie nicht und wenn ich heute in den Alpen unterwegs bin kommt der Gedanke schon wieder auf !
    Wie schon geschrieben, ich von meiner Seite aus wünsche dir tolle Motorradtouren ohne Zicken und man wird ja bestimmt die ein oder andere zu sehen bekommen !!!
    LG Manni

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    1. jetzt mit der neuen Batterie müsste sie doch schnurren !!!
      Ja ich habe noch eine Geschicht vorbereitet, ein Erlebnis der nicht so tolleren Art ! Das es sowas gibt hätte ich auch nicht gedacht. Ist aber wesentlich kürzer und an alle Fotografen/innen gedacht hier vielleicht ein bisschen darauf zu achten in Zukunft !
      Sei gespannt !

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  5. Hallo Manni,
    tolle Geschichte deiner Berg- und Alpenleidenschaft! Ich wusste ja nun schon einiges aus früheren Beiträgen, aber so komprimiert und viel hast du ja noch nie geschrieben. Respekt! Manchmal muss der Mensch halt begreifen, dass es Punkte gibt im Leben, wo was nicht mehr geht. Ich finde aber, dass man dann dankbar zurückblicken kann auf spannende Erlebnisse, tolle Urlaube, erlebnisreiche Bergtouren …… aber das Manches halt unwiderbringlich ist. Es ist doch klasse, dass du eine neue Leidenschaft entwickelt hast – nämlich die für Griechenland. Ich für meinen Teil bin absolute Italien-Freundin und das schon seit meinem 13. Lebensjahr als ich mit Onkel und Tante das erste mal in Venedig und auf einem Campingplatz war. Bestimmt bin ich inzwischen über an die einhundert Mal in Italien gewesen, im Sommer, im Herbst und auch im Winter zum Alpin-Skifahren. Sogar zweimal mit einer kleinen 80er VESPA über die den San Bernadino Pass bis runter nach Umbrien und das mit über 30. Ja, wir haben schon viel erlebt und können jetzt auch ein wenig davon zehren 🙂

    Deine persönlichen Erinnerungen hast auch du abgespeichert und sogar vorliegen in deinen Postkartensammlungen…. Ist doch spitze. Erzählen kannst du noch deinen Enkeln davon und vielleicht sogar deren Interesse wecken. Ich hatte jetzt nicht solche leidenschaftlichen Hobbies, eher vielfältige und weit gestreut. Davon könnte ich auch Geschichten schreiben, aber ich bin gerade dabei meine Erinnerungen an meine Kindheit aufzuschreiben, denn über die eigene Kindheit spricht man gar nicht so wirklich mit den Kindern – jedenfalls ich nicht. Ich glaube inzwischen sind so 18 DIN A4 Seiten dabei rausgekommen.

    So, nun ist aber gut – viel Text für einen Kommentar. Ein schönes Wochenende wünsche ich euch und ich warte immer noch auf mein erstes Enkelkind. Sollte ja schon am 9.3. „schlüpfen“.
    Liebe Grüße, Sigrid

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    1. wow Sigrid danke für diese ausführliche Rückmeldung ! Ein paar Dinge wusstest du ja bereits aber vermutlich nicht wie wichtig mir das alles wirklich war !
      Ja nun lebt man heute von Erinnerungen so spielt das Leben ! Die Zeiten sind vorbei aber ich glaub da doch noch ein bisschen an mir arbeiten. Die eigene Kindheit aufzuarbeiten ist auch eine gute Idee und vielleicht hat man auch das nötige Material noch dazu. Aber bei dir scheint es ja zu funktionieren bei 18 Seiten.
      Italien ist natürlich auch ein sehr schönes Land, kenne allerdings nur den nördlichen Teil u. a. auch Venedig, den Gardasee und die Adria und Südtirol was ja auch zu Italien gehört.
      Tja das Enkelkind lässt auf sich warten. Kann doch aber sich nur noch um stunden handeln !!!
      Dir weiterhin viel Spaß mit den Radtouren und das Treffen ist nicht vergessen ! LG Manni

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  6. Hallo Manni,

    ein interessanter Beitrag. Er zeigt mit wieviel Engagement du das Bergsteigen geliebt hast. Gleichzeitig hört es sich aber auch wie ein Abschied an. Ich kann das verstehen, wenn man ein geliebtes Hobby nicht mehr in der gewünschten Art ausüben kann. Ärgere dich nicht. Alles hat seine Zeit und mit dem Alter brennt auch die Flamme nicht mehr so hoch. Das ist leider so.

    Liebe Grüße
    Harald

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    1. Danke für das lesen Harald ! Ich weiß du hast völlig Recht aber ich tue mir immer schwer sowas zu akteptieren ! Da muss ich sicherlich noch an mir arbeiten. Eigentlich müsste ich froh sein auf soviel Berge gewesen zu sein, die Möglichkeit haben viele nicht und sei es nur entfernungsbedingt. Jemand aus Hamburg schafft das mit Sicherheit nicht !!!!
      Also danke nochmals LG Manni

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  7. Es muss eine sehr schoene Zeit gewesen sein, lieber Manni. Zum Glueck hast Du ja noch die Fotos fuer die – wehmuetige – Erinnerung. Und sowohl Deinem Ruecken als auch Deinem Fuss geht es – glaube ich jedenfalls – wieder gut.
    Liebe Gruesse,
    Pit

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  8. Lieber Manni,
    da hast du viele schöne Erinnerungen und auch Fotos. Von deinen früheren Beiträgen habe ich schon herausgelesen, dass du gerne in den Bergen warst und jetzt deine Mittelmeerurlaube liebst. Über 100 Gipfel ist eine enorme Leistung und ich kann verstehen, dass du noch wehmütig an die Zeit zurückdenkst. Mir geht es nach meiner OP genauso und leider sollte ich nicht mehr Skifahren, echt schade. Ich wünsche dir ein schönes Wochenende und liebe Grüße
    Andrea

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    1. danke und ja ich wurde da schon ausgebremst ! War auch zu optimistisch vor der OP ! Dachte ok 4 Wochen und dann ist alles wieder beim alten ! Nein so wird es nicht mehr sehr und das merke ich auch !
      Klar bin ich stolz auf meine 100 Gipfel und viele wäre froh sie hätten so viele erreicht. Liegt natürlich auch an der Nähe zu den Alpen. Jemand aus Berlin oder Hamburg wird das nie erreichen !
      Trotzallem es frustriert mich schon zumal ich mitbekomme wie mein Freund heute immer noch aktiv ist und ich kann ihn nicht begleiten.
      Das mit dem Skifahren ist ein gutes Beispiel ! Kann mir schon gut vorstellen wenn man eine begeisterte Skifahrerin war und jetzt geht das nicht mehr das ich wirklich auch nicht toll ! Gleichzeitig denke ich, wenn das bisher die einzigsten Probleme sind muss man auch wieder froh sein. Jeder wird in seinem Leben ausgebremst !!! LG Manni

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  9. Manni! So viel Text! Ich bin begeistert! Da haste ja echt eine Überraschung hervorgezaubert als offen Bekennender zum Wenigtexten. Ich fand es sehr spannend, diese Hintergrundstory zu lesen. Wie Kasia schon sagte: es ist immer interessant, die Geschichte(n) hinter der Person zu erfahren. Gerne mehr davon 😎.

    Das mit dem Brennen für etwas kann ich gut nachvollziehen. So geht es mir mit dem Reisen durch die Welt. Und ja, wenn man, durch was auch immer, ausgebremst wird, muss man erst einmal einen Weg finden, damit klarzukommen. Dir scheint das ja ganz gut gelungen zu sein.

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    1. dankeschön für das lesen und nein ich bin noch nicht ganz damit klargekommen ! Es nagt schon an mir und war vermutlich vor meiner Fuß OP zu optimistisch ! Ich danke ok max. 4 Wochen und dann geht alles wie früher ! Nein dem ist nicht so und es sind Monate vergangen und es wird definitiv auch nicht mehr besser. Der Neurologe vor 4 Wochen hat mir das auch bestätigt. Was das empfinden betrifft sind die Nerven soweit OK aber trotzdem in irgendeiner Art geschädigt.
      Genau kann mir das eh keiner sagen !
      Ich kann natürlich gehen aber nach ca. 2 Std. geht es dann schon los und es wird ungemütlich. Für eine Wanderung in den Bergen reicht das natürlich niemals aus !!!
      Ja ich wurde ausgebremst aber ich denke das irgendwann jeder von uns !!!!

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      1. Oh, sorry, Manni, das wusste ich nicht. Ich hatte irgendwie abgespeichert, dass deine OP das Problem gelöst hätte. Das glaube ich dir gerne, dass das an dir nagt. Leute wie du und ich, die sich gerne und viel draußen bewegen möchten, sind mit sowas deutlich mehr gestraft als diejenigen, die eh nur ein paar Meter von der Haustüre bis zum Auto zu Fuß gehen. Ich selbst kenne das Ausgebremstwerden leider auch aus eigener Erfahrung. Bei mir machen Rücken und Hüfte immer mal wieder Ärger. Bisher nichts, weswegen ich unters Messer müsste, aber doch nervig und einschränkend. Die „Gewaltmärsche“ sind für mich auch bisweilen nicht mehr machbar. Ich kann laufen, muss aber etwas langsamer machen. Ja, damit müssen wir alle leben, dass nicht alles für immer und ewig möglich ist. Umso wichtiger ist es deshalb, so viel wie möglich zu realisieren, was einen interessiert, solange es geht! Mein Motto: Fokussiere dich darauf, was geht, und nicht darauf, was nicht geht.

        Sei froh, dass du viele Jahre lang einige tolle Bergtouren machen konntest. Diese Erfahrungen und Erinnerungen nimmt dir keiner. Ich drücke dir die Daumen, dass das Nagen, dass du solche Touren nun nicht mehr machen kannst, mit der Zeit weniger wird und du deinen Frieden damit schließen kannst. Und richtig: es erwischt irgendwann jeden mit irgendeiner Bremse. Machen wir das Beste daraus.

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      2. vielen lieben Dank für die tolle Rückmeldung ! ja es stimmt schon alles was du schreibst und man muss sich an die Gegebenheiten halten. Ich gebe schon zu dass ich generell ein bisschen mit dem Alter hadere wenn du weißt was ich meine . So um die 40 sollte man nochmals sein ! Früher habe ich immer gelächelt wenn meine Mutter z. b. übers alterwerden erzählt hat, man konnte es nicht glauben und heute bist du in der gleichen Sitiuation. Gut ist, dass es jeden mal trifft egal welche Nationnalität, arm oder reich ect.
        Solange es so bleibt und keine wirklich ernsthafte Krankheiten anstehen sollte man das tun was eben geht !
        Ich wünsche dir auf jeden FAll einen schönen Sonntag und dass das mit dem reisen für dich persönlich sich zum „Guten“ wendet !

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      3. Ja, man kann Vieles erst dann nachvollziehen, wenn man selbst in die Situation gerät. Ich habe das Reden der „Alten“ übers Altern früher auch nicht sonderlich ernst genommen. Verstehe ich vollkommen, dass du auf eine gewisse Art mit dem Altern haderst. Ich nehme mich da selbst auch nicht aus. Wir wollen zwar alle alt werden, aber nicht alt sein, oder?

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  10. Hallo Manni,
    da hast du deine Leidenschaft und alles was so mit dazugehoert, ja sehr interessant beschrieben!

    Wie schoen fuer dich, dass du eine Partnerin hattest, bei der du dieser Leidenschaft nachgehen konntest! Ja – und jetzt ist halt Griechenland dran!! Ich wuensche dir, dass du bald wieder zu deinem neuen Traumziel fliegen kannst!

    Und hier stelle ich dir mal dieses schoene und so wahre Sprichwort ein, dass zu deiner Situation passt – und ich glaube, dass du beim „laecheln, dass sie gewesen sind“ bist!

    „Schöne Tage – nicht weinen, dass sie vergangen, sondern lächeln, dass sie gewesen.“
    ―Rabindranath Thakur

    Viele Gruesse
    Christa

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    1. vielen Dank Christa und ich musste das Sprichwort 2 x lesen bis ich es verstanden habe !
      Jeder von uns ist mal dran und solange es bei sowas bleibt muss man zufrieden sein. Ich habe ja doch einiges gemacht und muss und kann mir da nichts vorwerfen. Hatte durch meinen Wohnort und die Nähe doch viele Möglichkeiten die andere aus dem Norden z.B. nie haben. Da ist der Aufwand schon viel viel größer und meistens bleibt es dann bei max. 2-3 Jahr im Jahr !
      Aber es zehrt halt schon ein bisschen aber das vergeht mit Sicherheit ! Dir schönes Wochenende und bei uns ist heute ein kalter Wind, Regen und Orkanstärke ! Alles andere als gemütlich !!! VG Manni

      Gefällt 1 Person

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