Italien – Monte Disgrazia 3678 m

Val Masino / Italien / Monte Disgrazia 3678 m

Diese Bergtour unternahm ich mit der „Hochtourengruppe“ des Deutschen Alpenvereins der „Sektion Göppingen„.Kompletter Beitrag „weiterlesen“ oder Titelüberschrift anklicken !

Nach einer abendlichen Tourenbesprechung ging es an einem Freitag ins „Bergell“ in der Nähe des bekannten Comer See`s. Wer sich für den Tourenverlauf interessiert kann sich in einen eingescannten Zeitungsartikel der Göppinger Tageszeitung einlesen. Dieser wurde ein paar Tage nach der Tour veröffentlicht.

Ich erlaube mir einfach diesen Beitrag nochmals aufzulegen da er mir am wichtigsten von allen Beiträgen ist . Für den ein oder anderen Follower ist er vermutlich langweilig weil er ihn schon gesehen hat, trotzdem habe ich eben diese Entscheidung für mich getroffen.

Er zeigte mir meine körperlichen Grenzen auf und das war  ganz gut so. Hier wurde gefordert und zwar im Auf und Abstieg. Hinzu kam ein gewisser Schwierigkeitsgrad hinzu der nicht planbar war. „Stellen“ am Berg die in der Vorbesprechnung als leicht dokumentiert wurden waren durch Neuschnee eine Nacht zuvor ziemlich heikel und teilweise vereist.

Wir hatten aber einen tollen Bergführer bei uns und sind nie ein großes Risiko eingegangen. Die Gruppe gibt da schon ein Sicherheit und wenn ich es privat gemacht hätte, wäre ich vermutlich umgekehrt.

Der Monte Disgrazia ist der Hauptgipfel der nach ihm benannten Gruppe und einer der eindrucksvollsten Berge der Ostalpen.

Die Erstbesteigung erfolgte am 23. August 1862

Es handelt sich um eingescannte Papierfotos !!

Zum vergrößern Bilder bitte  anklicken !

Monte Disgrazia
Ponti Hütte

22 Kommentare zu „Italien – Monte Disgrazia 3678 m

  1. Wow, das war ja mal eine anspruchsvolle und herausfordernde Tour! Da wäre ich wohl trotz Gruppenunterstützung und gutem Guide vorzeitig „ausgestiegen“ (falls möglich …). Deine eingescannten Fotos sind sehr eindrücklich! Solche Touren vergisst man nicht, oder? Auch wenn oder gerade weil sie einem die eigenen Grenzen bewusst machen.

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    1. dankeschön !! Das Problem fang bereits am Anfang der Tour an. Lt. Beschreibung führt vom Ort eine Bergstrasse hoch zu einem Parkplatz wo man dann ca. 2 Std. bis zur Hütte geht. Bei unserer Anreise war die Anfahrtsstrasse wegen einem Steinschlag gesperrt und so mussten wir ca. 2 Std. die asphaltiere Strasse hochlaufen bis zum Parkplatz. Dies bedeutet die Strecke bis zur Hütte hat sich von 2 Std. auf 4 Std. erhöht. Das war schon das erste Übel. Nachts hat es leicht geschneit und kalt war es eh so dass manche Stelle im oberen Bereich vereist waren. Ohne Steigeisen und Pickel ging da gar nichts !!! Es hat einfach dann alles viel Zeit gekostet und von der Hütte zum Gipfel und wieder zurück zur Hütte war man schon fast 8 Std. unterwegs und da kam ich dann schon an meine Grenzen !
      Es war aber trotzdem ein Traum und ich kam meinem 4000er den ich immer erreichen wollte ein Stück näher. Ich werde die Tour aber niemals vergessen !!!!

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  2. Berge sind oft unvorhersehbar, ein plötzlicher Wetterwechsel, ein Schneeschauer in der Nacht, ein plötzliches Gewitter … Ich habe das alles einmal als Bergwanderer erlebt. Umso mehr verstehe ich dich, weil du wirklich ins Hochgebirge gegangen bist. Ich habe also noch nie Bergsteigen gemacht. Ihr Fotobericht ist aber wunderschön!

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    1. Ich habe so ca. 120 Bergtouren hinter mir. Von ganz einfachen bis zu anspruchsvollen Klettersteige. Hatte bis auf einmal immer Glück mit dem Wetter. Dieses eine mal wurden wir von einem Gewitter überrascht auf ca. 2800 m in den Ötztaler Alpen und da ging mir schon die Düse !!!!
      Völlig durchnässt auf der Hütte angekommen !!! Damit muss man einfach rechnen aber wie geschrieben immer Glück gehabt !

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  3. ja spannend war es ! Morgens um 4 Uhr aufstehen auf der Hütte ist auch nicht ohne ! Kurzes Frühstück und los geht es. Wenn man über den Gletscher geht ist es besser er ist noch gefroren und durch die Sonne nicht aufgeweicht ! Runde 7 Std. waren wir unterwegs und das haut schon ganz schön rein ! Egal für mich war es das Highlight was die Berge betrifft und ich habe schon sehr viele Touren gemacht. So ab ca. 3000 Meter merkt man auch schon langsam die dünnere Luft !!
    LG Manni

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  4. Finde es erstmal klasse, dass du wieder deine eigene Entscheidung für deinen Blog getroffen hast und diesen wirklich tollen, interessanten Beitrag mit uns teilst Manni.
    Solche Bergtouren sind ja auch etwas ganz besonderes, bleiben für immer in Erinnerung und diese alten Bilder mit dem Bergmassiv samt Gipfel zeigen auch ganz toll auf, dass es keine harmlose Wanderung in den bezaubernden Bergen Italiens war. Ein Bruder von mir war in jüngeren Jahren begeisterter Bergsteiger und sehr viel, auch mit seiner Frau in den Dolomiten am kraxeln, wovon es auch so fantastische Fotos gibt.
    Liebe Grüße von Hanne

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    1. das tut natürlich gut sowas zu lesen !!! Ja es war mein persönliches Highlight nach ca. 100 Bergtouren die ich über viele Jahre gemacht habe. Dies war die Krönung wenn auch die 4000 Meter die ich mir immer vorgenommen habe nicht erreicht wurden. Damit kann und muss ich leben !!!!
      Toll wenn dein Bruder auch begeistert Bergtouren gemacht hat und er wird das verstehen was ich hier geschrieben habe. Schade dass es einfach nicht mehr Fotos von der Tour gibt, aber damals galt mein Hauptaugenmerk auf die Filmerei und den kann ich mir ja auch heute noch anschauen auf der DVD wo ich den Film gebrannt habe.
      Also nochmals Danke ! Manni

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  5. So wie du ja selbst schreibst war es trotz der Anstrengungen eine tolle Tour. Wie alt warst du da? Ins Hochgebirge habe ich mich nie gewagt. Das Fellhorn im Allgäu, der Hochzeiger im Pitztal und sowie die Karnischen Alpen (alle ca. 2.500 m) waren das höchste der Gefühle.
    LG Harald

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    1. das sind doch auch schon höhere Berge was auch für Deutschland zutrifft. Der höchte hat ja nur in Anführungszeichen ca.2900 Meter.
      So nun zu deiner Frage ! Ich war damals Mitte 30 Jahre und in diesem Sommer habe ich mich sehr gut darauf vorbereitet. War vorher 2 Wochen in Süditrol und fast täglich Bergtouren gemacht um die Kondition ein bisschen aufzubauen. In diesem Bergsommer glaub ca. 15 Touren gemacht. Genau weiß ich das nicht mehr !!! Ich war fast jedes Wochenende in den Alpen unterwegs.
      LG Manni

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