Italien – Grande Guerra – am Frontverlauf des 1. Weltkrieges – Werk Gschwend / Werk Lusern

Lavarone / Trentino    / Italien

Der 1. Weltkrieg bzw. die Schlachtfelder in den Alpen und Dolomiten steht immer im Schatten des 2.Weltkrieges. Warum ?

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Ich weiß es auch nicht genau , aber ich habe die Erfahrung gemacht , dass viele Menschen über den 2.Weltkrieg mehr Bescheid wissen , aber den Dolomitenkrieg ist schon fast ein Fremdwort !

Die Soldaten die hier an der Front kämpften hatten außer Bomben , Geschütze und Grananten noch einen stärkeren Feind, nähmlich die Natur und das Wetter. Der Winter war natürlich besonders brutal. Eisige Temperaturen, Schnee, Lawinen usw.

Zum vergrößern der Fotos bitte Galerien anklicken !!

Das Fort Gschwend :

Von den Italienern als Belvedere bezeichnet  war eines von 7 Sperrwerken das österreichisch-ungarischen Festungsriegel am Rande der Gemeinde Lavarone – Luserna im Trentino.

Erbaut wurde es von 1909 – bis 1912. Das Werk hatte eine 2,5 m dicke Betondecke. Die übliche Besatzung bestand aus ca. 2oo Soldaten.

Im Jahre 1915 nahmen die Italiener den Beschuss auf alle Werke auf und es wurden rund 1200 Einschläge in der näheren Umgebung gezählt.

Heute befindet sich in dem Werk ein Museum und die Anlage kann man im Orginalzustand besichtigen. Ich kann es jedem nur empfehlen der mal in die Gegend komme sollte.

Werk Lusern

Fort Lusern : 

War das südlichste gelegenste Werk gegen die italienisch gelegene Front. 3 Tage nach dem ersten Dauerbeschuss brach der Komandant psychisch bedingt zusammen und wollte das Fort aufgeben. Durch eine Ablösung wurde das verhindert. Stationiert waren hier ca. 250 Soldaten. 

13 Kommentare zu „Italien – Grande Guerra – am Frontverlauf des 1. Weltkrieges – Werk Gschwend / Werk Lusern

  1. Da ich schon ziemlich lange auf der Welt bin, hatte ich noch einen Opa, der im 1. Weltkrieg in Frankreich gekämpft hat und eine Oma, die noch mit ihrem selbst angebauten Obst und Gemüse mit der Straßenbahn in die Markthalle nach Stuttgart gefahren ist zum Verkaufen. Von meinem Opa habe ich drei Holzkästchen aus Olivenholz aus Frankreich, die heute über 100 Jahre später noch auf meinem Schreibtisch stehen. …. Also ich weiß zumindest noch aus Opas spärlichen Erzählungen ein bisschen was vom 1. Weltkrieg. Von den Kämpfern in den Bergen und Dolomiten habe ich aber Berichte im TV gesehen. Liebe Grüße 🙂 Sigrid

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    1. ja der Dolomitenkrieg geht oft einfach unter ! Ich habe mal gelesen dass mehr Soldaten durch die Witterung ums leben gekommen sind als im Kampfe !
      Ja so kleine Andenken vom Großvater sind schon was besonders. Ich habe von meinem Großvater noch den Wehrpass als er eingezogen wurde. Er war auch in Frankreich im 1.Weltkrieg !!! LG Manni

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