Deutschland – Schwäbische Alb – Lautlingen Schloss Stauffenberg

Albstadt-Lautlingen / Baden Württemberg

Nach einem Besuch in Sigmaringen ging es dann weiter nach Albstadt-Lautlingen zum Schloss Stauffenberg. Dieses Schloss interessierte mich aus hauptsächlich geschichtlichen Gründen.

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Hier im Sommersitz der Familie Stauffenberg verbrachte der Hitler Attentäter „ Claus Schenk Graf von Stauffenberg“ seine Kindheit. Er war direkt bei dem Attentat in der Wolfsschanze (Polen )  am 20. Juli 1944 beteiligt und zündete die Bombe die Hitler töten sollte.

Das mißglückte Attentat wurde auch mehrfach verfilmt u.a.   mit Tom Cruise als Hauptdarsteller. Der Film trägt den Titel “ Operation Walküre !

Kurz bevor die Bombe explodierte  verließ Graf von Stauffenberg die Besprechungsbaracke in der Wolfschanze wo er vorher eine Aktentasche mit der Bombe unter den Besprechungstisch plaziert hatte. ( in der Nähe von Hitler ). Unter einem Vorwand verließ er den Raum . Die Bombe explodierte unmittelbar danach. Noch im Hauptquartier Wolfsschanze hörte er die Detonation !

Stauffenberg begab sich sofort zum nahegelegenen Flughafen um dann sofort nach Berlin zurückzufliegen.Dort erfuhr er und andere Verschwörer dass der Anschlag mißlungen war und Hitler zwar verletzt wurde aber noch lebte.

Noch in der Nacht wurde er in Berlin im „Bendlerblock“ ( Sitz des Heeresamtes ) als Hauptattentäter in seinem Büro verhaftet und im Innenhof des Heeresamtes erschossen.

Eine Grabstätte von Claus von Stauffenberg gibt es nicht da sein Leichnam verbrannt und die Asche verstreut wurde.

Insgesamt wurden rund 200 Mitverschwörer als Vergeltung für das Attentat hingerichtet. Heute erinnert auch eine Gedenkstätte in Berlin “ Plötzensee“ an die Hinrichtungen.

In Lautlingen wurde symbolisch sein Name auf das Familiengrab geschrieben.

Im Schloss befindet sich heute eine Gedenkstätte und ebenfalls im alten Schloss in Stuttgart.

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19 Kommentare zu „Deutschland – Schwäbische Alb – Lautlingen Schloss Stauffenberg

  1. Wenn ich an die Gedenkstaette Ploetzensee denke [ich erinnere mich da an Haken, die aus der Decke kamen und wie die Haken aussahen, an denen in Schlachthoefen Rinder- und Schweinehaelften aufgehaengt werden], dann laeuft mir auch heute noch ein Schauer den Ruecken hinunter.

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    1. das stimmt und ich wollte das mit dem Schlachtvieh nicht schreiben wollte. Hitler bestand aber darauf dass sie „hängen sollten wie Schlachtvieh “ !
      Warst du in Plötzensee mal weil du das so gut weißt ! Ich nicht, habe es aber gelesen !!!!
      Die Angeklagten wurden auch ohne Verteidigung im Schnellverfahren innerhalb 1 Tages verurteilt bzw. hätte ein Verteidiger niemals die Unschuld verteitigen können sonst wäre er vermutlich selbst hingerichtet worden.

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      1. Ja, ich war mal da, und zwar auf der Abschlussfahrt [1965] vor meinem Abitur. Trotz dieser langen Zeit habe ich das Bild von den Haken immer noch vor meinem geistigen Auge, so sehr hat es mich betroffen gemacht und sich eingepraegt.

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