Speyer Technik Museum U-Boot –

Speyer / Rheinland Pfalz

Ein weiteres Highlight ist sicherlich auch der Gang durch ein U-Boot.

Allein das hinabsteigen auf einer Leiter gibt einem ein ungutes Gefühl. Man fühlt regelrecht die Enge und es ist für mich unvorstellbar wie die Soldaten hier Wochen oder Monate auf engstem Raum ihren Dienst absolvierten. Selbst die Kochgelegenheit für 22 Mann ist unvorstellbar !

Beim Gang durch das Schiff fiel mir sofort der Filmklassiker „Das Boot“ aus dem 2.Weltkrieg ein. Für mich der beste Kriegsfilm der je produziert wurde.

Auf Feindfahrt, Anspannung , Enge, Motorengeräusche, Wasserbomben ect. Wie kann man dies alles auf engstem Raum aushalten ?

Zum vergrößern Fotos bitte Galerie anklicken !

50 Kommentare zu „Speyer Technik Museum U-Boot –

  1. In ein U-Boot kann ich nicht einsteigen. Hab es mehrfach in Kiel versucht, aber ich bekomme sowas von Platzangst🤦🏼‍♀️ und dann die Vorstellung, gleich machen sie die Luke zu und wir tauchen ab … nee, das ist gar nichts für mich. Aber es sind schon interessante Dinger, diese U-Boote. LG sk

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      1. geht mir ähnlich und es wäre der reinste Horror hier Stunden, Tage oder gar Monate zu verbringen. Keine Chance !!!! Also man muss den Hut ziehen von den U-Boot Fahrern ! Leider haben nur sehr wenige überlebt im 2.Weltkrieg !!!

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    1. gleichfalls ! Ich bewundere alle Seefahrer die in so einem U-Boot ihren Dienst absolvieren oder absolviert haben. Besonders im 2.Weltkrieg waren die Einsätze alles andere als Friedenstauchgänge. Viele Besetzungen sind um das Leben bekommen und die wenigsten U-Boot Fahrer haben den Krieg überlebt !!!!

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  2. Da schließe ich mich an, einfach unvorstellbar! Und dann noch soviel Menschen auf engstem Raum! Ich spiel das ganze weiter, auch die Gerüche in so einem Stahlkollos zu ertragen ist unvorstellbar!🙈🤔
    Selbst wenn ich könnte, würde ich nicht da runter steigen!😉
    Aber Deine Fotos sind super interessant Manni, danke!

    Liebe Grüße Babsi

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  3. Absolut sehenswert und nur wenn man wirklich drin war, kann man sich annähernd das Gefühl der Enge vorstellen. Ich könnte da nicht arbeiten … also mit dem Wissen, dass ich unter Wasser wäre, würde ich mich derart ängstigen, dass ich wahrscheinlich in Ohnmacht falle. Auf dem Bavaria Filmgelände in München war ich mal bei einer Führung im Original-„Das Boot“-U-Boot. Wirklich beeindruckend.

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    1. Also ich habe es schon mehrmals geschrieben. Alle haben das gleiche Problem mit der Enge ! Ich übrigens auch ! Bekomme ja schon bei einer Großveranstaltung „Zustände“ wegen den vielen Menschen. Deshalb sind u. a. auch Weihnachtsmärkte nichts für mich oder Faschingsumzüge. Da sind wir überall zuviele Leute.
      Also ein U-Boot wäre die Krönung des ganzen und ich bewundere alle Matrosen und U-Boot Fahrer die hier ihren Dienst tun !
      Allein der Ein und Ausstieg ist über Eiseleitern eine Herausforderung und viele Besucher haben am Einstieg auch umgekehrt !!!!

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  4. Hallo Manni,

    ich war mal in Bremerhaven in einem U-Boot. Das ist schon geheimnisvoll. Sicher ist das nicht für jeden ein Option da reinzusteigen und längere Zeit unter extremen Bedingungen zu leben. Leider hatten viele leider keine andere Wahl.

    Liebe Grüße
    Harald

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    1. Das glaube ich dir aufs Wort und ich ziehe heute den Hut vor allen U-Boot Fahrern die diese schrecklichen Bedingungen mitmachen mussten. Man weiß ja auch das die Deutsche Marine am Anfang sehr überlegen war und gegen Mitte-Ende des Krieges fast alle U-Boot besatzungen ums Leben kamen. Nur wenige haben das überlebt !!!! LG Manni

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  5. In dem U-Boot das für den Film DAS BOOT genutzt wurde habe ich mich vor vielen Jahren auch mal durchgezwängt. Das ist wahnsinnig eng da drin. Schon allein die Enge ist schlimm genug, und dann noch die Vorstellung zig hundert Meter damit abzutauchen. Furchtbar.

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  6. Ich erinnere mich noch daran, als ich vor zig Jahren in das U-Boot bei Laboe (Kiel) geklettert bin. Es hat mich wirklich Überwindung gekostet, denn Platznot ist absolut nicht mein Ding. Irgendjemand der Mitbesucher fragte, ob man die Schotten jetzt nicht auch noch schließen könnte … Die Einstiegluke ginge ja noch, aber den schmalen Raum im Boot nochmals in der Länge unterteilen …. uaahh. Ich bin dann sehr zügig wieder raus aus dem Ding.

    Beim Anblick deiner Fotos des U-Bootes im Museum Speyer kam aber das mulmige Gefühl prompt wieder hoch, Manni. ^^

    Nichtsdestotrotz – interessant war es trotz des Dilemmas! Und zwar heute beim Lesen deines Posts genauso wie damals an Bord von U 995.

    LG Michèle

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    1. Ich habe es vorher schon geschrieben. Alle haben anscheinend das gleiche Problem und das heißt „Angst vor Platznot“ ! Mir ging es genauso und niemals würde ich in so einem Boot Stunden bzw. Tage oder Monate verbringen. Eine physische Höchstleistung an den Mensch ! Meine Grenzen wäre da schon lange überschritten. Bekomme ja schon Panik bei einer Großveranstaltung !!!! Danke für deinen KOmmentar !!!! LG Manni

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    1. Ja man kann sich das nur vorstellen wenn man selber mal in so einem Boot war. Ich bin 1.90 groß und ohne Kopf einziehen ging da nicht viel !!! Der Einstieg über eine senkrechte Eisenleiter und der Ausstieg logischerweise auch wieder. Völlig krass wenn man überliegt die waren Wochen auf Feind und Beschussfahrt !!!!

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      1. 130 m reguläre Tauchtiefe, 200 m äußerste Tauchtiefe , 250 m Selbstzerstörung !!!!
        lt. Wikipedia U-Boote im 2.Weltkrieg !!!! Denke somit am ca. 220 m platzen die Verschraubungen !!!! Wahnsinn

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  7. Ich bin mir nicht sicher, ob ich nur zum Besichtigen in so ein U-Boot einsteigen würde… ich glaube eher nicht! Aber es ist schon beeindruckend! Und die Küche! Wenn ich denke, dass mir in unserem jetzt 2-Personenhaushalt die Küche manchmal zu klein ist und in der U-Boot-Küche wurde für 22 Personen gekocht!! Unvorstellbar.

    Danke für diese interessante Führung und viele Grüsse
    Christa

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    1. Es freut mich dass der Beitrag so gut ankommt und es ist einfach mal was anderes sowas zu zeigen. Der Einstieg war über eine Leiter senkrecht und der Ausstieg logischerweise auch. Es gab schon manche Besucher die sind da nicht hinuntergestiegen. Innen heißt es immer auf den Kopf aufpassen !!!! Die Küche finde ich auch völlig krass ! 2 Herdplatten für 22 Mann. Außer Eintopf bleibt dir da vermutlich nicht arg viel mehr übrig !!!!! LG Manni

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  8. So ein U-Boot ist irgendwie total interessant, andererseits hat es aber auch etwas Beängstigendes. Ich weiß nur, dass ein Cousin meiner Oma da zu Tode gekommen ist im Krieg. Irgendwie nicht mehr aufetaucht, aber darüber wurde nicht viel gesprochen damals. Also mal schauen, ob ich da reinsteige. Muss ich nicht unbedingt haben, dann lieber in ein Flugzeug. Aber die Fotos wie immer sehr informativ. LG, Sigrid

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    1. danke aber wenn du es schaffst solltest du es tun. Die Leiter geht allerdings senkrecht ins Boot und logischerweise auch wieder raus. Da haben schon manche Besucher gestrauchelt beim Hineingehen !!!! Also ganz so einfach ist es nicht !!!!
      Ich bewundere auf jeden Fall alle U-Boot Fahrer ist 2.Weltkrieg das sind schon enorme Belastungen die die sich aufgebührt haben bzw. warscheinlich auch mussten !!!!

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    1. bei allen die bisher kommentiert haben war das gleiche Problem. Auch für mich wäre das undenkbar hier mehrere Tage unterwegs zu sein. Dann noch der Geruch von Diesel, Oel und letztendlich von 22 Mann ! Eine Horrorvorstellung und man kann sich erst ein Bild davon machen wenn man sowas mal vor Ort gesehen hat. Ich ziehe hiermit den Hut vor allen U-Boot Fahrern !!!!

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  9. Lieber Manni,
    dort Dienst zu tun ist nur für eine bestimmte Spezie Mensch vorgesehen. Dieses U-Boot ist ja schon recht modern. Die Boote im WK II waren ja noch eine ganz andere Nummer. Ich habe sowohl U-Boote aus dem WK II besichtigt als auch modernere und ein Atomgetriebenes. Platzangst kannst du übrigens auch in den Kampfpanzern bekommen, wenn man mit geschlossenen Luken fahren mus, dazu der Lärm der Kanone, nicht wirklich schön.
    Es ist ein Irrglaube, das es Ehrenhaft ist für das Vaterland zu sterben! Kein Krieg läßt sich rechtfertigen.

    Lieben Gruß, Ewald

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    1. ich wollte das natürlich nicht so ausführlich schreiben aber du hast natürlich vollkommen Recht. U-Boote im 2.Weltkrieg waren sicherlich eine andere Hausnummer und dein Vergleich mit dem Kampfpanzer muss ich auch zustimmen. Ein Vorteil hat der Panzer allerdings und wenn auch nur für den „Kopfgedanken“ , ich kann aussteigen ! Ob man das überlebt ist ein anderes Thema und ob man dazu kommt auch , aber allein schon Boden und Sauerstoff unter den Füssen zu haben beruhigt zumindestens !!!!! Sind wir froh dass wir dies nicht erleben mussten und auch in Zukunft nicht erleben müssen !!!! LG Manni

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      1. Genau, obwohl man das Kriegsmaterial nicht unterschlagen sollte, alleine aus dem Grund der Abschreckung.
        Lieben Gruß, Ewald
        P.S. habe 12 Jahre gedient, aber das war damals nur Spielerei

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  10. Uahhh… viel zu eng 😉 Aber das geht ja hier den meisten so. Ich war schon in zwei U-Booten, also nur zum Angucken, in HH steht auch eins im Hafen. Das kenne ich aber nur von aussen, irgendwie bin ich ja sonst echt neugierig, aber das brauche ich irgendwie nicht. Wie man sich damit arrangiert, finde ich faszinierend. Aber der Mensch ist eben anpassungsfähig, wenn es sein muss.

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    1. ja das stimmt ! Ich glaub es ist keiner dabei der nicht über die Platzangst und Enge kommentiert. Für mich wäre dies ja auch absolut nichts ! Vielleicht kannst du dich ja mal überwinden und in das Boot in Hamburg einsteigen ! Ich finde wenn man es vor der Haustüre hat sollte man es sich schon mal anschauen ! Must ja nicht auf Feindfahrt gehen !!!! HA HA

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      1. 😀 äh, nee …. so feindlich gesinnt bin ich eh niemandem 😉 Dieses Konzept erschließt sich mir ohnehin nicht so recht. Aber gut, ich bin ja auch nur ein kleiner Punkt im Universum.
        Ja, ich werde daran denken, wenn ich das nächste Mal daran vorbei tapere, ich glaube, es ist auch ein russisches U-Boot… liegt am Fischmarkt.

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  11. Ach wie spannend. Wir waren in Bremerhaven, wollten auch ins U-Boot und mussten wieder gehen, weil die erst im Sommer öffnen. Schade. Aber so konnte ich bei dir schon mal schauen. Liebe Grüße

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