Italien – Garni Hotel Ritterhof – Tramin – Erdpyramiden – Burg Runkelstein – Bozen

Tramin – Südtirol / Italien

In diesem Jahr gingen wir  wieder nach Südtirol und wollten für ein paar Tage Sonne tanken.

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In dieser Region waren wir schön öfters und wurden vom Wetter nie enttäuscht  . Dieses Jahr war es leider etwas anderes. Wir hatten wirklich nur einen sonnigen Tag mit über 20 Grad. Die restlichen Tage waren bewölkt und kühl. Also die Badesachen umsonst eingepackt für den Kalterer See !

Trotzdem musste man das „Beste“ daraus machen und so ging es eben viel wandern.

Das Garni Hotel „Ritterhof“ liegt am Ortsrand von dem bekannten Ort „Tramin an der Weinstrasse“. Der Ort Tramin liegt ca. 20 km südlich der Landeshauptstadt „Bozen“ und ist bekannt für den Weinanbau. In ca. 3 km Entfernung liegt der Kalterer See .
Die Zimmer befinden sich im Haupt – und Nebengebäude.

Erwähnenswert war die Anreise am Sonntag.  Autobahn A8 bis München alles OK und ab der Rastanlage „Irschenberg“ ( auf der Autobahn München-Salzburg ) fing der erste Stau an. Dann weiter über Kufstein nach Innsbruck und dem „Brennerpass“. Dort empfing uns ein Megastau vor der Mautstelle „Sterzing“. Dieser kostete uns gute 2 Stunden. Dann weiter die Autobahn bis Bozen und der Ausfahrt „Auer-Kaltern-Tramin“. Wir benötigen also rund 8 Std. Anfahrtsszeit.  Trotz Ferienende war unglaublich viel Verkehr in Richtung Süden. Die Rückreise am Freitag erfolgte dann völlig problemlos in rund 6 Stunden.

Burg Runkelstein:

Die Oswald Promenade beginnt in einem Teilort von Bozen  beim dem Hotel „Eberle“ ! Das Hotel liegt an einem Berghang und Parkplätze sind vorhanden. Von dort führt der Panoramaweg zur Burg Runkelstein, immer über den Dächern der Landeshauptstadt „Bozen“

Gegen Ende des Promenadeabschnittes geht es steil bergauf und dann steil bergab zur

Burg Runkelstein.

1237 wurde die ursprüngliche Wehranlage von den Herren von Wangen errichtet. 1385 erwarben dann die reichen Bozner Kaufleute Franz und Niklaus Vintler das Schloss. Diese Familie ließ es mit Fresken schmücken, um ihren Wohlstand auszudrücken. Damals außergewöhnliche Bauelemente wie eine Abortanlage und eine Zisterne als Wasserspeicher machten das Leben auf der Anlage angenehmer. Ab dem 15. Jahrhundert wechselten die Besitzer ständig, immer wieder wurde Schloss Runkelstein etwas verändert und Malereien hinzugefügt. Eine Schießpulverexplosion im Südteil der Anlage zerstörte 1520 Teile davon, darunter die Ringmauer und den Bergfried, die dann wieder aufgebaut wurden. 1672 brannte der Ostteil durch einen Blitzeinschlag aus, dieser wurde nicht wieder erneuert. Ab dem 18. Jahrhundert verfiel das Schloss zusehends.

Erst Josef von Görres erkannte im 19. Jahrhundert den Wert der historischen Malereien und berichtete König Ludwig I. von Bayern davon. In Folge studierten beauftragte Architekten und Maler die Werke. 1868, mit dem Einsturz von Teilen der Nordwand, wurde ein großer Teil der Fresken zerstört. 1883 erhielt Kaiser Franz Joseph das Schloss als Geschenk von Erzherzog Johann Salvator, der 1893 dann Runkelstein feierlich an die Bürger der Stadt Bozen übergab: Heute ist das Schloss öffentlich zugänglich. 

Das Schloss lässt sich aber auch mit dem Auto oder Bus erreichen. Vom Parkplatz führt ein Weg nach oben zur Burg ( ca. 10 Minuten ). Die Gehzeit mit dem Promenadeweg kann man mit ca. 1,5 Std. einfach einkalkulieren.

Der Rückweg läuft dann ein Stück an der Strasse entlang bis nach Bozen und dann in Kehren steil bergauf  zum Promenadenabschnitt und auf dem gleichen Weg zum Hotel Eberle und zurück zum Ausgangspunkt.  Die Burg liegt also nicht wie vermutet hoch oben auf einem Berg sondern relativ weit unten im Tal auf einem Felssporn.

Nachdem das fotografieren innerhalb der Burg gestattet war, wurde natürlich reichlich davon Gebrauch gemacht. Dies ist ja heute in Schlösser und Burgen nicht mehr selbstverständlich !

Oberbozen / Erdpyramiden:

Erdpyramiden sind steile turm und kegelförmige Erosionsformen aus relativ leichtem Gestein. Diese Besonderheit findet man auf dem „Ritten“ , einem Hochplateau oberhalb von Bozen

Am besten man fährt mit der Seilbahn ab Bozen nach Oberbozen ( 1221 m )und von dort mit der historischen Rittner Bahn nach Klobenstein. Dort führt dann ein Wanderweg zu den Erdpyramiden.

Der Ort Klobenstein bietet eine tolle Aussicht auf die Dolomiten wie z.B. den Rosengarten, das Latemargebirge, die Marmolada oder den Schlern.

Tramin:

Bei Tramin handelt es sich um einen bekannten Ferienort an der Weinstrasse im Südtiroler Unterland.

Der Ort hat ca. 3400 Einwohner und heißt auf italienisch “ Termeno sulla Strada del Vino“.

Bekannt ist der Ort durch den Weinanbau aus der Rebsorte „Gewürztraminer“.

Abends sah man Schlangen von Traktoren die ihre Traubenernte vom Tag zur Genossenschaft gebracht haben. Die Hänge sind wenigstens nicht ganz so steil wie z. B. bei uns an der Mosel oder im Rheinland.

Die Umgebung zeichnet sich durch eine weit hügeligle Weinlandschaft aus. Im Spätsommer und Herbst finden dann überall die traditionellen Weinfeste statt.

Zum vergrößern Fotos bitte Galerie anklicken !

Aussicht von unserem Balkon
Weinort “ Tramin“
Tramin
Tramin
Bozen
Burg Runkelstein
Oberbozen mit Bergmassiv des Schlern
Im Hintergrund der Rosengarten
Erdpyramiden
Rosengarten mit Rotwand wo ich vor ein paar Jahren auf dem Gipfel war
Plattkofel wo ich vor Jahren auch schon oben stand

21 Kommentare zu „Italien – Garni Hotel Ritterhof – Tramin – Erdpyramiden – Burg Runkelstein – Bozen

  1. Oh je die Anfahrt! 😮 Aber für diesen Ausblick lohnt sich das doch allemal. Haus mit eigenem Pool in den Weinbergen. Wie schön ist das denn. Ich bin auf weitere Berichte gespannt, Manni!!!

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  2. Tramin ist ein schönes Städtchen in Südtirol – ich kenne diese Stadt mit ihren Weinbergen. Tolle Bilder hast Du von Deiner Unterkunft geknipst und bin noch auf weitere Fotos gespannt. Ein Stau auf der Autobahn ist fürchterlich – aber da muß man durch.
    Viele Grüße
    Traudl

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  3. Sonntags Stau? Ich kenne das nur am Anreistag samstags. Aber ich hoffe, du hattest dennoch einen wunderbaren Urlaub. Deine Bloggerfrequenz ist ja irre grad, bin ganz begeistert. Schön scheint Ihr es gehabt zu haben, auf jeden Fall warst du inspiriert. Liebe Grüße in den Süden

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    1. Danke andrea ! Ich dachte auch immer nur nicht samstag ! Habe aber selbst die erfahrung gemacht dass viele auf den sonntag ausweichen , auch schon irgendwo gelesen !! Ist mir jetzt schon ein paar mal passiert , diesmal aber heftig !! Mit meiner frequenz bin ich ganz zufrieden auf dem blog ! Also auch die besten grüsse vom süden in den norden !! Lg manni

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    1. genau ! früher hat man immer den Samstag vermieden und viele sind aber in den letzten Jahren auf Sonntag umgestiegen auch wegen dem LKW Verkehr. Es gibt einfach definitiv zu viele Autos !!! Danke das die Tramin gefällt und schönes Wochenende

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  4. Ich lese gern nach und freue mich immer besonders, dass hier im Blog nix abhaut *lach…
    Schade das euer Wetter nicht ganz mitgespielt hat, aber ich denke mir, ihr habt trotzdem das BESTE draus gemacht. Fotos sind schon mal toll und wenn es meine Zeit erlaubt, lese ich weiter.

    Liebs Grüßle ins Weekend,
    Uschi

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