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Baden-WuerttembergIm Jahr 1820 eröffnete der Goldarbeiter „Nikolaus Ott“ ein Werkstatt für Bijouteriewaren. Er beschäftigt 1836 zwölf „Gehilfen“ was für die damalige Zeit recht ungewöhnlich war. 1845 errichtete er ein moderneres Fabrikgebäude. Sein Neffe Johann Baptist Ott erweiterte 1855-1857 die Firma und installierte eine Dampfmaschine und eine kleine Gasfabrik mit Gasometer. 1860 exportiert die Firma allein nach Kuba Goldwaren im Wert von 200.000 Gulden. 1851-1873 nimmt das Unternehmen an den großen Weltausstellungen in London, München,Paris und Wien teil.

1876 stirbt Johann Baptit Ott und sein Sohn Wilhelm übernimmt den Betrieb. 1900/1906 wird ein Silberschlaghammer aufgestellt und in einem Nebengebäude ein Gasmotor als zentraler Kraftantrieb für die Fabrik. 1928 wird die Firma von der Familie Pauser übernommen. Die Weltwirtschaftskrise 1929-1932 zwingt Pauser zu starken Einschränkungen des Betriebes. 1939 zerstört der 2.Weltkrieg die Wirtschaftsgrundlage der Firma vollständig. Ab 1960 wird die Produktion von Emil Pauser sen. dem letzten Betreiber der veralteten Firma übernommen. Die Einschränkungen werden immer größer. Ab 1984 steht der Betrieb still !!!!

Was mich am meisten faszieniert ist die Tatsache dass Betrieb so verlassen wurde als ob morgen die Arbeit hier wieder aufngenommen wird. Besonders cool finde ich die handgeschriebenen Notizen und Mitteilungen ( s.auch Titelbild ) !

Zum Vergrößern bitte Fotos anklicken !!!!

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hergestellte Silberwaren

hergestellte Silberwaren

hergestellte Silberwaren

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